CASINO VENEZIA – die Stadt als Ware und Traum

WDR/SR/DLRK/NDR/DRS 2010
mit Elias Steinhilper
54 Min
Regie: D.W.Meissner

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Die Steine stöhnen, bevor sie brechen und zerbröseln, die Kanäle weinen, bevor sie vom Meer abgeschnitten werden und sie wissen, sie haben in dieser wunderschönsten Stadt keine Chance gegen die zur Ware verkommene Welt.

„Die Stadt ist vielleicht jetzt schon nur noch ein schlecht gemanagter Themenpark, Attrappe, Klisché. – Und dort, das dem Fremden Gott verfallene und opfernde Volk Israel, die Israeliten, die ihren Gold- und Silberschmuck, ihre Schalen und Teller zum Einschmelzen für ihr neues Idol, das Goldene Kalb bringen. – Wie oft hatte er schon vor diesen Bildern in der Kirche Madonna dell’ Orto gestanden, 450 Jahre alt, brandaktuell, Tintoretto ein Prophet.“

Venedig, diese zur Ware der Tourismusindustrie verkommene Stadt, erinnert trotz allem noch immer an den einzigartigen urbanen Raum städtischer Lebenskunst verbunden mit weltweitem Handel und Wandel, Kunst und Leben.

We checked out the Doges Palace

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Dogensprössling Antonio Foscari

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Gaston Salvatore und Filippo Tommaso Marinetti über Venedig

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Veröffentlicht unter 25 Reportagen, In voller Länge, Städte
Ein Kommentar auf “CASINO VENEZIA – die Stadt als Ware und Traum
  1. helmut kopetzky sagt:

    . Trotz schöner Passagen, mitteilenswerter Details (die Mieten an der Rialtobrücke, der Blick vom Kreuzfahrtschiff aus 50 Metern Höhe), trotz guter Texte und plastisch aufgenommener Töne hat es auch bei mir nicht so recht funktioniert. Es gruselt einen nicht wirklich, obwohl es doch müsste.
    Zum einen ist das “Casino” kaum zu hören, es wird fast nur davon erzählt. Im Kontrast brauchte die Stille und Schönheit der Stadt wahrscheinlich größere akustische Flächen.
    Überhaupt finde ich die kurzen, z. T. durch das Wassermotiv getrennten Segmente auf die Dauer etwas zu gleichmäßig – zumindest stellt sich klanglich so ein Gleichtakt ein, der den Gegensatz “Stadt als Traum” und als “schlecht gemanagter Themenpark” entschärft.
    Auch die Wahl des “ER”-Erzählers finde ich problematisch. Er materialisiert sich einfach nicht in meiner Phantasie (Ich habe mehrmals die gleiche Erfahrung gemacht, angeregt durch Schnabels indirekte Methode, und bin dann in der Regel doch beim entspannten ICH-Erzähler gelandet).
    Helmut Kopetzky

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