LINIE 5 – Neues aus dem Osten

DLRB 2000
Journalistenpreis des Märkischen Presse- und Wirtschaftsclub 2001
55 Min
Regie: Nicolai von Koslowski

… nirgendwo angekommen, weil nirgendwo weggegangen, im Niemandsland, im Diffusen, bodenlos und angespannt und neuerdings trotziger …

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Nochmal Linie 5, – die „Wende“ im Jahr 10 in meiner Heimatstadt Halle an der Saale.

Das Resumé: „Die Hallenser im gespaltenen Land, das nichts vaterländisch-heimelich-identitätstiftendes mehr hat; sonderbar irritiert zwischen den penibel sanierten Erkerfassaden aus Hohenzollernkaiserszeiten, der Platte aus des roten Kaisers Zeiten und dem so fremd ins Marktensemble hereinragenden Bankfassaden-Stahl-und-Glasgiltzerding aus der Globalisierungszeit. Die Hallenser irgendwo zwischen Allem, Ost und West, Plan und Markt, geldverachtend und geldversessen … “

Wo ist die Armut?

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Sterbende Stadt

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Veröffentlicht unter 25 Reportagen, Demokratie, In voller Länge, Osten
Ein Kommentar auf “LINIE 5 – Neues aus dem Osten
  1. Helmut Kopetzky sagt:

    Die “Reise von Halle nach Nirgendwo” hat mich sehr beeindruckt. Als Hörer spüre ich den Pulsschlag der damaligen Zeit. “Man müsste das Herz ins Mikrophon halten”, sagt ein Interview-Partner, und das tust Du ! Formal ein breites Panorama im Grenzbereich zwischen Feature und Hörspiel / Klangkunst mit dem Straßenbahngeräusch als Generalbass. Souveräne Balance zwischen geschriebenem Wort, Geräusch, Musik und Reportage-Elementen. Knapper, zupackender, bildhafter Text – eine Dichte, die die Nachfolgesendung “Neues aus dem Osten” as a matter of fact nicht ganz erreichen kann. Die aufregende Vergangenheit ist nur noch Echo, Hall. Melancholie herrscht vor (Dissidenten bei “Bier und Bemme”, die Jugend zieht trotz neuer Einkaufszentren weg, 47 000 Arbeitslose). Und trotzdem würden manche Einwohner das “neue System” sogar mit der Waffe in der Hand verteidigen. … Zusammengenommen ergeben beide Hörstücke ein – auch historisch wertvolles und bewahrenswertes – Zeitgemälde mit genügend Raum für eigene Assoziationen beim Zuhören. Hab’ gern gehört !
    Helmut Kopetzky

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