LINIE 5 – Reise von Halle nach Nirgendwo

SDR 2/SFB/SWR 1990
90 Min / auch in 56-Min-Version
Regie: Stefan Hilsbecher

Als den Menschen das Herz noch auf der Zunge lag, beseelt und verängstigt von der neuen Freiheit, von Visionen eines eigenen Weges.

Sendung

Radiophones Tagebuch der sieben kurzen Monate in meiner Heimatstadt Halle an der Saale vom Aufruf des Neuen Forums im September 1989 bis zur ersten freien Volkskammerwahl am 18. März 1990, mit Musik von drei Hallenser Komponisten: Thomas Müller, Eberhard Wenzel und Gerhard Domhardt.

Acht Abschnitte:

  1. Archipel Gulag Industriehölle
  2. September: Neue Unruhe, alte Ängste
  3. Oktober: Die Herbstrevolution – Ein Volk steht auf nach 56 Jahren Diktatur
  4. November: Goldener Westen oder eigener Weg?
  5. Dezember: Der kurze Winter der Anarchie
  6. Januar: Risse in Mauern und Seelen
  7. Februar: Marktschreier der Freiheit oder: Halle, eine besetzte Stadt
  8. Wir kommen wieder zu spät – Halle im März
Bezirksratsvorsitzender Böhme auf dem Markzplatz 4.10.1989

Linie 5 / 1

Peter Jeschke Fasching 1990

Linie 5 / 2

Am Karbidofen in Buna

Linie 5 / 3

 

Veröffentlicht unter 25 Reportagen, Geschichte, In voller Länge, Osten, Städte
Ein Kommentar auf “LINIE 5 – Reise von Halle nach Nirgendwo
  1. helmut kopetzky sagt:

    Die “Reise von Halle nach Nirgendwo” hat mich sehr beeindruckt. Als Hörer spüre ich den Pulsschlag der damaligen Zeit. “Man müsste das Herz ins Mikrophon halten”, sagt ein Interview-Partner, und das tust Du ! Formal ein breites Panorama im Grenzbereich zwischen Feature und Hörspiel / Klangkunst mit dem Straßenbahngeräusch als Generalbass. Souveräne Balance zwischen geschriebenem Wort, Geräusch, Musik und Reportage-Elementen. Knapper, zupackender, bildhafter Text!
    Helmut Kopetzky

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